Akrobatik bedeutet wörtlich übersetzt „auf den Zehen gehen“. Es entstammt der Zeit, als Seiltanz das Hauptgebiet akrobatischen Tuns war.
Prinzipiell umfasst Akrobatik sämtliches körperliches Tun abseits alltäglicher Bewegungen. In unseren Gruppen beschäftigen wir uns vorwiegend mit drei Disziplinen der Akrobatik:
Positionsakrobatik & Menschenpyramiden
Dieser Teilbereich umfasst die Partnerakrobatik als auch Gruppenakrobatik im Sinne vom gemeinsamen Bau menschlicher Pyramiden.
Hier lernst du einerseits Verantwortungsübernahme als Unterpartner, der für die Sicherheit des Oberpartners garantiert. Auf der anderen Seite Vertrauen ineinander. Das gemeinsame Spiel mit der Balance, das Aufgeben der eigenen Standsicherheit für eine gemeinsame neue Mitte schweißt die Akrobaten auf eine ganz besondere Art und Weise zusammen.
Sprung- & Bodenakrobatik
Salopp ausgedrückt geht es hier um das, was man aus dem Geräteturnen als „Bodenturnen“ kennt. Viele Teile der Bodenakrobatik sind Grundvoraussetzung für partnerakrobatische Elemente. Beispielsweise lernt man zunächst den Handstand am Boden, ehe man diesen auf den Schenkeln, den Schultern oder gar den Händen des Unterpartners ausführt.
Wir erarbeiten das gesamte Standardrepertoire des Bodenturnens von der Rolle über das Rad, Handstand, Flickflack usw.
Luftartistik
Dieser Bereich umfasst alle Techniken, die an schwebenden Geräten ausgeführt werden. Wir beschäftigen uns aktuell rein mit dem Vertikaltuchtraining (Aerial Silk), wo man an zwei herabhängenden Tüchern verschiedene Figuren turnt.
Dazu kommt:
- Dehnungs- und Kräftigungsübungen, um die konditionelle Basis für all das zu erreichen.
- Regelmäßige Spieleinlagen: Denn in erster Linie geht es uns um den Spaß an der Sache!
- Showeinlagen in den entsprechenden Showgruppen am Ende des Schuljahres.